Hans Söllner

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Schönhuber – Seehofer – Hofer

Aus gegebenem Anlass:

„Respekt, Herr Dylan“

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Aus aktuellem Anlass nochmal der Brief vom Hans an den frisch gekürten Literaturnobelpreisträger Bob Dylan:

Wenn ich mich heute hier her setze, dann fällt es mir wirklich schwer etwas zu schreiben über einen Menschen, der mich mal mehr und mal weniger, aber immerhin die letzten 30 Jahre ununterbrochen mit sich konfrontiert hat. Über mein Sexualleben zu schreiben wäre einfacher, das ist fast genauso lange da wie er und doch haben sie nichts gemeinsam, außer daß sie beide eben da sind. weiterlesen

Die Süddeutsche über die Wirtshaus-Tour im Dorfstadl in Traubing

„Söllner steht im Schottenrock auf der Bühne, nuschelt in breitestem Bairisch vor sich hin und muss oft selbst darüber lachen, was er da so gerade erzählt: Dafür lieben sie ihn, den Rasta aus Reichenhall, den bayerischen Marihuana-Freiheitskämpfer aus dem Berchtesgadener Land, der scharfsinnige Texte munter plaudernd mit Kuriosem, Nachdenklichem und Privatem vermischt“.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/wirtshaus-tour-laecheln-und-noch-einen-joint-rauchen-1.3190728

Hans Söllner auf der ANTI-TTIP-DEMO in München

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Im Herz’n bin I a RASTA…

Ein bewegender Brief an Hans Söllner

Sehr geehrter Herr Söllner,

vielleicht darf ich auch „Lieber Hans“ sagen…, obwohl wir uns nicht kennen…

Ich habe gerade Dein Buch fertig gelesen und war bei der Passage, dass Dein Sohn vom Lehrer mit den Worten, „Setz dich doch zu deinem Clown von Vater zur Sitzblockade…“, aus der Klasse geworfen wurde, sehr emotional und den Tränen nahe! Selten hat mich eine „Lebensgeschichte“ so berührt, so nachdenklich, so freudig und trotzdem so ärgerlich gemacht… Ärgerlich über den Staatsapparat, der Dich so fertig machen wollte und diese ganzen Ungerechtigkeiten die Dir widerfahren sind.
RESPEKT Mann!!! Wie hast Du das bloß ausgehalten…!

Nun kurz zu meiner Entschuldigung!!!

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„Wenn die CSU auf ÖKO macht“

Das hier sagt nicht Hans Söllner, sondern die Süddeutsche Zeitung:

Bio„Irgendwo werden sich schon ein paar Quadratkilometer finden, wo man der Natur halbwegs ihren Lauf lassen kann. Nur, an der Umweltsituation im Freistaat wird das wenig ändern. Sie ist dadurch geprägt, dass allen voran die Landwirtschaft immer schneller die Ressourcen zerstört, von denen sie lebt. Das Hochwasser in Niederbayern hat gerade erst wieder daran erinnert, wie gewaltig die Bodenerosion durch den Maisanbau ist. Was in Jahrhunderten an Humus gewachsen ist, schwemmt ein einziger Gewitterregen fort. Die Massentierhaltung bedroht die Trinkwasserversorgung künftiger Generationen. Ackerbau beschränkt sich auf nur noch wenige Nutzpflanzen, was ein dramatisches Schwinden der Artenvielfalt zur Folge hat.

All das sind Probleme, die auf Landesebene schwer gelöst werden können. Die Staatsregierung aber nimmt sie noch nicht einmal zur Kenntnis. Im Gegenteil: Auf keinem anderen Feld der bayerischen Politik gab es in den letzten zehn Jahren einen vergleichbaren Rückschritt wie im Naturschutz.“

Genug! Es ist genug!

Nicht nur dem Untersberg raucht der Kopf.
Mir raucht er auch.

Ich bin erschüttert, habe Angst, mache mir Sorgen und habe die schreckliche Ahnung, dass es noch schlimmer wird, auch bin ich deprimiert aber ich bin nicht überrascht.
Ich weiss noch gar nichts aber
bitte bemühen wir uns, die Nationalität oder die Religionszugehörigkeit beim Täter weg zu lassen. Es gibt Mörder in allen Hautfarben und jeder Herkunft. Es sind Mörder und Irre aber keine afrikanischen oder moslemischen Mörder und Irre, sondern einfach nur Mörder und Irre.
Es wäre allen sehr geholfen wenn wir das schaffen.
Am meisten uns selbst.
Danke fürs zu hören.
Hans Söllner

PS:
Ich muss mich korrigieren nach dem ich nochmal nachgedacht habe:
Ich habe „keine“ Angst und mach mir „keine“ Sorgen aber ich bin erschüttert und habe eine fürchterliche Ahnung.


Genug!
Genug, es ist genug!

Habt ihr nicht genug schon Tote
Gibt es nicht genug schon Hass
Gibt es nicht genug schon Schmerzen
Sagt mir, warum tut ihr das

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Was bedeutet es „STOLZ“ zu sein ?

Bin ich stolz ein Bayer zu sein?
Nein, ich bin froh, ein Bayer zu sein, ja genau so und trotzdem ich darüber froh sein kann, weiß ich auch, dass ich nichts besseres bin, als der Rest hier in diesem Land oder auf dieser Erde. Alle Lebewesen inbegriffen.
Was aber würde es bedeuten, wenn ich statt froh stolz sagen würde?
Ich habe, wenn ich „stolz“ sage, noch nichts getan, um auf irgend etwas stolz sein zu können. Schon gar nicht ich. Meine Mutter vielleicht, weil sie die Schmerzen der Geburt ertragen hat oder weil sie noch bis zum letzten Tag ihrer Schwangerschaft gearbeitet hat. Aber ich doch nicht. Ich habe nichts dazu getan, dass ich hier bin und soll auf was stolz sein? Auf was denn? Ich kann nicht einmal stolz darauf sein, Mensch zu sein, weil es sich nicht um eine Eigenleistung handelt, denn ich hätte auch eine Giraffe werden können, nur als Giraffe hätte ich nicht das Bewusstsein, auf mich stolz zu sein. Mensch ist man durch Bewusstsein. Mensch ist man nicht durch Sprache und aufrecht gehen. Auch Tiere haben Sprachen und gehen aufrecht. Ich kann bewusst etwas entscheiden. Das kann ein Löwe nicht. Punkt!!!! Aus !!!!
Ich entscheide mich bewusst, Veganer oder Vegetarier zu sein, denn ich sterbe definitiv nicht, wenn ich mir eine andere Nahrungsquelle suche oder aufhöre, Fleisch zu essen. Der Löwe schon. Egal welche Ausreden ich immer suche und finde, um so weiter machen zu können wie bisher. Ich werde nicht sterben, wenn ich meine Essgewohnheiten ändere.
Das kann ich beweisen und ich beweise es seit 22 Jahren. Und Millionen andere Veganer und Vegetarier beweisen es mit mir. weiterlesen

Manchmoi wenn I aufwach …

Zutiefst erschütternd und verabscheuenswürdig ist es, seine Konflikte so zu lösen. Immer noch trauere ich und stelle noch einmal dieses Lied, das ich vor 38 Jahren geschrieben habe, hier rein. Mein alter Freund Tunay, der vor 50 Jahren nach Bad Reichenhall kam und mit dem ich schon als 10 jähriger bei den Ringern war, hat es für mich ins türkische übersetzt.
Ich bedanke mich bei ihm.
Hans Söllner

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Eninde sonunda oldu ve herşey bitti
Dünya artık yok, yaşayan kimsede kalmamış
Ne bir kuş, ne bir böcek, ne bir ot, hiç birşey kalmamış

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Kimse karşı koymuyor ja bu olmamalı
Kimse ayaklanmıyor teslim olmuş ve donuk
Ve bende artık babamın olduğu gibiyim

Ve bazen uyanınca aklıma geliyor
Çalışıyorum ve uğraşıyorum mutsuz ve neşesiz
Ben 65de yaşlanıp ve ölümü bekliyorum
Çocuklarımın tek beklentisi bize ne bırakacak

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Söylenin herşeyi inanıp karşı koymuyorum
Erdinger Moosda yapılan havaalanı
Ve hergün biraz daha doğayı yok ediyoruz

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Ben hiç birşey duymazken başkasının çığlığını duyuyorum
Ve hiç bir koku almazken pis kokuyu alıyorum
Ülkemizde öldürülen insanların

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Diğerleriyle beraber serseriler dışarı diye bağırıyorum
Yirmi sene benim pisliğimi toplayanlar
Bir anda değersiz ve bir hiç oldular

Bazen uyanınca aklıma geliyor
Çocuklarımla konuşacağıma bağırıyorum
Ve yanlız yağcılık ve yalakalık öğretiyorum
Oğlumda çocuklarına aynısını öğretecek

Ve bazen uyanınca tek dileğim
Biri benden günün korkusunu alsın
Ve birinin bana bunların hergün gözlerimin gördüğünün
Doğru olmadığını söylesin

„Strafe darf nicht sein“

„Eine drogenfreie Gesellschaft ist eine Utopie. Deshalb hilft es auch nicht, Konsumenten zu kriminalisieren.“

„Wer heute vom Drogenelend redet, meint in Wahrheit das Elend der Drogenpolitik. …“
Von Wolfgang Nešković

Wolfgang Nešković, 67, war Richter am Bundesgerichtshof und Bundestagsabgeordneter der Linken. Er ist Mitglied im „Schildower Kreis“, einer Experten-Initiative gegen die herrschende Drogenpolitik und hat einen sehr Interessanten Artikel zur Drogenlüge geschrieben, der hier auf der Website der Süddeutschen Zeitung nachzulesen ist.

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