Bilder - Mediaspree entern
Spreeufer für alle!
Der Initiativkreis Mediaspree Versenken! vertritt die Interessen derjenigen, die ein Spreeufer als Grün- und Kulturfläche mit vielfältigen Nutzungen wollen. Wir fordern einen Mindestabstand von 50 Metern zum Spreeufer für sämtliche Neubauten, die Einhaltung der Berliner Traufhöhe von 22 Metern und den Brommysteg statt der Straßenbrücke. Wir stehen für eine alternative, soziale und ökologische Stadtentwicklung, in der sich viele engagieren können und nicht nur wenige Bauspekulanten!
Die Planung von Mediaspree verspielt die historische Chance, ein Spreeufer mit hohen Freiflächenanteilen zu entwickeln. Das, was den Investoren an Freiflächen abgetrotzt wurde – ein Uferwanderweg von wenigen Metern Breite und sog. Pocketparks – ist für eine Millionenstadt viel zu wenig. Wie so oft geht es um Profit – um möglichst viele und teure Ufer(an)lagen mit privatisiertem Spreeblick.
Mit 16.000 Unterschriften in nur fünf Monaten ist das Bürgerbegehren „Spreeufer für alle!“ am 04.03.2008 zustande gekommen und war damit das erfolgreichste Berlins. Mit dem tollen Ergebnis des Bürgerentscheids am 13. Juli 2008 – 87 % gegen Mediaspree – befinden wir uns im Sonderausschuss Spreeraum in Verhandlungen mit dem Bezirk und den Eigentümern. Dort bringen wir für jedes Grundstück konkrete Vorschläge ein. Bisher erreicht haben wir, dass der Verkauf der landeseigenen Grundstücke gestoppt und der Mediaspree e.V. versenkt wurde, der Senat das Planwerk Innenstadt überarbeitet und Berlin international stark am Umgang mit dem Spreeraum und Bürgerentscheid gemessen wird. Im Sonderausschuss Spreeraum drängen wir auf die Einleitung von Änderungsprozessen für jedes Grundstück.

 

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