Hans Söllner

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Von mir (Seite 1 von 2)

Genug! Es ist genug!

Genug!
Es ist genug!

Nicht nur dem Untersberg raucht der Kopf.
Mir raucht er auch.
Ich bin erschüttert, habe Angst, mache mir Sorgen und habe die schreckliche Ahnung, dass es noch schlimmer wird, auch bin ich deprimiert aber ich bin nicht überrascht.
Ich weiss noch gar nichts aber
bitte bemühen wir uns, die Nationalität oder die Religionszugehörigkeit beim Täter weg zu lassen. Es gibt Mörder in allen Hautfarben und jeder Herkunft. Es sind Mörder und Irre aber keine afrikanischen oder moslemischen Mörder und Irre, sondern einfach nur Mörder und Irre.
Es wäre allen sehr geholfen wenn wir das schaffen.
Am meisten uns selbst.
Danke fürs zu hören.
Hans Söllner

PS
Ich muss mich korrigieren nach dem ich nochmal nachgedacht habe:
Ich habe „keine“ Angst und mach mir „keine“ Sorgen aber ich bin erschüttert und habe eine fürchterliche Ahnung.

Genug!
Genug, es ist genug!

Habt ihr nicht genug schon Tote
Gibt es nicht genug schon Hass
Gibt es nicht genug schon Schmerzen
Sagt mir, warum tut ihr das

Hat es was zu tun mit Freude
anderen einfach weh zu tun
ward ihr nicht auch einmal Väter
Sagt mir doch, was seid ihr nun?

Seid ihr liebesleere Hüllen
die nichts spüren oder sehn
die in Gummistiefeln Nacht für Nacht
durch blutgetränkte Träume gehn?

Seid ihr Helden oder tapfer
wenn ihr mordet oder sprengt
wenn ihr köpft und schlagt und foltert
Wesen die ihr gar nicht kennt?

Hattet ihr denn keine Mütter
Keinen Schoss auf dem ihr sitzt
Keine Worte die euch trösten
Wenn ihr euch beim Spiel verletzt
oder Brüder oder Schwestern
war es wirklich niemand wert
dass ihr eure Augen öffnet
Was läuft bloss bei euch verkehrt

Kein Instinkt ist euch zu niedrig
keine Tat ist euch zu schlecht
tötet Frauen, Männer, Kinder,
wer gibt euch dazu das recht

Eure Götter sehen weinend
zu, wie ihr das Wort verdreht
Massengräber hoch wie Berge
wo nur roter Mohn noch blüht

Baut Moscheen, Tempel, Kirchen
Predigt Freiheit und ihr singt
dumme Noten, dumme Lieder
Hört ihr nicht wie falsch es klingt?

Ihr habt nicht das Recht zu nehmen
Was ein anderer Anderen gab
Euer Gott ist eine Schaufel
Eure Dummheit euer Grab

Lasst es gut sein ihr Verräter
Euer Leben ist verwirkt
Diese Welt wird wieder atmen
Wenn der letzte von euch stirbt

Und kein Gott wird euch erwarten
keine Preise, kein Geschenk
Ihr habt euch für den Tod entschieden
Und diese Welt in Blut ertränkt

Hattet ihr denn keine Mütter
Keinen Schoss auf dem ihr sitzt
Keine Worte die euch trösten
Wenn ihr euch beim Spiel verletzt
oder Brüder oder Schwestern
War es wirklich niemand wert
Dass ihr eure Augen öffnet
Was läuft bloss bei euch verkehrt

Lasst die leben, die gern leben
Lasst die sterben, die gern gehen
Ob im Diesseits oder Jenseits
Ich werde euch nie wieder sehen

Ihr werdet in der Hölle schmoren
Dort genau gehört ihr hin
Ohne euch und eure Taten
Hätte diese keinen Sinn

Setzt euch einfach in die Sonne
Wartet ab, schaut was passiert
Und seid bitte nicht verwundert
Wenn ihr nur etwas Zeit verliert

Hattet ihr denn keine Mütter
Keinen Schoss auf dem ihr sitzt
Keine Worte die euch trösten
Wenn ihr euch beim Spiel verletzt
oder Brüder oder Schwestern
War es wirklich niemand wert
Dass ihr eure Augen öffnet
Was läuft bloss bei euch verkehrt

Ich gedenke all der Toten
Heute, gestern jeder Zeit
Egal welcher Gattung, Spezies oder Art sie jemals angehörten.

Hans Söllner

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I schrei

Hans Söllner „I schrei“
Erschienen auf den Alben „241255“ (2000) und „Mei Zuastand“ (2011) bei TRIKONT unsere stimme – our own voice.

Irgendwann werds merka, …

Irgendwann werds merka, das ma Göid ned fressen konn!

Schau am Untersberg zua , wiara im Nebe vasinkt
Weil unsa Bauernland nach Odl und nach Kunstdünga stinkt,
Weils bloss ums Göid geht und um Macht und weil se koana meha scheniert,
Weils bloss nu Mais obaun und koa Bleame meha bliat.

Schau am Untersberg zua ,wiara se schamt und wiara read,
Weil koa Amsl meha singt und koa Schmetterling meha fliagt,
Koane Kia meha auf da Wiesn ,eanan Dreck fahrns naus in Woid,
Und fürs Viecha schindn kriags an hauffa Göid.

Koana schimpft und koana bettlt,
Koana zwingt oda bedroht,
Schau da Himme is blau – weiss
Abas Land is braun und tot
Koana lacht meha, koana freid se, bloss im Wirtshaus werd nu grafft,
weil se da Baua d Mille a beim Aldi kafft.

Es is nu gor ned so lang her do hots nu Äpfe gem und Birn
Und de Bauern warn nu stoiz , ham guade Fraun ghabt und a Hirn
Eanane Kia ham Heandln ghabt und im Johr hams zwoa moi gmaht
Mit da Sansn und am Sonntog wars schee staad

Um an Hof war ois schee aufgramt und de Kinda ham schee gspuit
Hehna, Facken ,Gäns und Ressa, bloss im Winta warns im Stoi
Im Somma war ma draussn und im Winta war ma drinn
Des is Vergangenheit und nix is a so bliem

Koana schimpft und koana bettlt, koana zwingt oda bedroht
Schau da Himme is Blau-weiss
aba s Land is braun und tot
Koana lacht meha oda freit se
Bloss im Wirtshaus werd nu grafft,
Weil se da Baua d Mille a beim Aldi kafft.

Schau am Untersberg zua wia ra se im Nebe vasteckt,
Weil a ned zuschaun mog ,wia ois do drunt varreckt.

Hans Söllner

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